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Wie nachhaltig ist Puma?

Puma & Nachhaltig


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Empfehlenswert Ergebnisbericht: 14 von 21

Nachhaltigkeit - Zusammenfassung

PUMA erhält entsprechend unserer Kriterien zur Nachhaltigkeit eine B-Label Bewertung. Sportkleidung und Schuhe von PUMA stufen wir demnach als empfehlenswert ein. Eine weitere Verbesserung der Klimabilanz könnte die Bewertung jedoch noch verbessern. Die Berichterstattung zum Rohstoffgebrauch sollte zudem präziser werden. PUMA hat das Detox Commitment unterzeichnet und wird von Greenpeace als Vorreiter eingestuft. Der Großteil des verarbeiteten Leders wurde zudem von der Leather Working Group in der 'Gold' oder 'Silber'-Stufe zertifiziert. Als Mitglied der Fair Labor Association engagiert sich PUMA aktiv zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben und berichtet transparent über die Ergebnisse. Die Berichte zu den Resultaten der getroffenen Maßnahmen verdeutlichen, dass neben Erfolgen auch noch vieles verbesserungswürdig bleibt. Eine Liste der Zulieferer wird veröffentlicht.

Inhaber der Marke: Kering SA
Firmensitz: Paris, France
Sektor: Sport & Outdoormode/ -schuhe
Kategorien : Male, Female, Kids, Baby
Free Tags: Kering, Bags, Caps, Shirts, Pullover, Jackets, Shoes, Boots

Neuigkeiten, Meinungen zu Puma & Nachhaltigkeit

Puma Ergebnisbericht zur Nachhaltigkeit

Zuletzt aktualisiert: 18 February 2015 durch Natalia
Zuletzt überprüft 18 February 2015 durch Mario

Fragen zum Klimawandel / CO2 Emissionen

2 von 4
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1. Reduziert, minimiert und/oder kompensiert der Markenhersteller die betriebseigenen Treibhausgasemissionen? PUMA hat eine Nachhaltigkeit-Scorecard entwickelt, die Umweltziele des Unternehmens bis 2015 erreicht werden definiert. Politik im Hinblick auf die CO2-Emissionen in diesem Scorecard enthalten sind (siehe Link, s. 38-39). Quelle
2. Veröffentlicht der Markenhersteller eine absolute Klimabilanz zum eigenen Betrieb? Wurde die Klimabilanz in den letzten fünf Jahren um mindestens 10% reduziert oder kompensiert? PUMA hat seine Klimabilanz von eigenen Operationen (Anwendungsbereich 1,2 & 3) im Jahr 2013 (86.898 Tonnen CO2) reduziert, von 3,7 % im Vergleich zu 2011 (siehe Link, s). Quelle
3. Hat sich der Markenhersteller das Ziel gesetzt, um die absolute Klimabilanz der eigenen Betriebsbereiche innerhalb von fünf Jahren um wenigstens 20% zu verringern? PUMA hatte das Ziel, CO2-Emissionen um 25 % zu reduzieren, im Jahr 2015 (Basisjahr 2010) gesetzt. Puma tut aber nicht eindeutig Zustand, der dieser Zielwert bezieht sich auf die absoluten CO2-Emissionen, aber im Gegensatz dazu berichtet über relative Reduktion bereits erreicht. Dies ist nicht förderfähig. Quelle
4. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um Treibhausgasemissionen innerhalb der Liefer- und Produktionskette zu reduzieren, minimieren und/oder kompensieren? PUMA behauptet, dass bis 2015 alle seine weltweit strategischen Lieferanten ihre Umwelt Key Performance Indicators gebeten werden, einschließlich Energie, um 25 % zu reduzieren. PUMA berichtet über Erfolge bei Hauptlieferanten (siehe Link, s. 38-39 & 57-58). Quelle

Fragen zum Umwelteinsatz

5 von 8
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1. Verarbeitet der Markenhersteller umweltfreundliche Materialien für die Produkte der Marke? PUMA konzentriert sich auf die Integration von Nachhaltigkeit für seine Produkte. PUMA verwendet weitere nachwachsende Rohstoffe wie Bio-Baumwolle, Cotton Made in Africa, recyceltes Polyester und Bluesign ® Materialien zugelassen (siehe Link, p.60&61). Quelle
2. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 25% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? PUMA bietet keine klare Prozentsätze auf den totalen Einsatz des vorzuziehen verwendeten Rohstoffe (siehe Link, p.60&61). Quelle
3. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 50% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 2. Quelle
4. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um den Bezug von Leder von Rinderfarmen aus (kahlgeschlagenen) Amazonasgebieten zu vermeiden? Führen Sie nach Pumas 'Evironmental GuV & Acount"(E-P & L) Rohstoffe wie Leder Umweltauswirkungen von 57 %. PUMA berichtet werden in den Prozess der Ermittlung nachhaltiger Materialien verwendet werden, aber tut nicht Bericht eine klare Strategie zur vermeiden der Verwendung von Leder von Rindern in Deforestated Amazone Bereichen auf dem Bauernhof (siehe Link, s. 50-51). Quelle
5. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Gebrauch von Chrom und anderen umwelt- und gesundheitsschädlichen Substanzen beim Gerben von Leder zu vermeiden? PUMA meldet, dass 96 % des verwendeten Leders aus Gerbereien mit einer Gold oder Silber Zertifizierung der Leather Working Group (LWG) stammt (siehe Link, p.51 & 61). Quelle
6. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um alle umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien aus dem kompletten Produktlebenszyklus und Produktionsprozess für Kleidung und Schuhe zu eliminieren? PUMA hat die Zero-Entlastung-Verpflichtung unterzeichnet. Unternehmen, die in diesem Dokument signiert Versprechen "zu beseitigen, alle gefährlichen Chemikalien für den gesamten Lebenszyklus und alle Produktionsverfahren, die mit der Herstellung und Verwendung der Produkte des Unternehmens, bis 2020" (siehe Link, s. 51). Quelle
7. Hat sich der Markenhersteller ein klares Ziel gesetzt, um alle PVC-Arten aus den Produkten zu eliminieren? Sind die Produkte der Marke mindestens zu 90% frei von PVC? Nach PUMA Liste der Retricted Stoffe müssen alle Materialien für die Herstellung von Produkten des Unternehmens PVC-frei sein. Quelle
8. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um den Gebrauch von Lösungsmitteln während der Schuhproduktion zu reduzieren? Beträgt der Ausstoß von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) maximal 40 Gramm pro produziertem Paar Schuhe? Nach der Pumas global VOC tracking-System, im Jahr 2013 die VOC pro Paar Schuhe Amonuted bis 30,7 g VOC / koppeln und hat ein Ziel, das auf 25 g pro Paar Schuhe zu reduzieren (siehe s. 52). Quelle

Fragen zu den Arbeitsbedingungen / Fairer Handel

7 von 9
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1. Hat der Markenhersteller einen Verhaltenskodex für Zulieferer (Code of Conduct, CoC), in dem die folgenden Standards enthalten sind: keine Zwangs- oder Sklavenarbeit, keine Kinderarbeit, keine Diskriminierung jeglicher Art sowie ein sicherer und hygienischer Arbeitsplatz? Alle Standards sind in Pumas Code of Conduct (CoC) erwähnt. Quelle
2. Beinhaltet der Verhaltenskodex zumindest zwei der folgenden Arbeitsrechte: 1. ein formell registriertes Arbeitsverhältnis 2. eine Arbeitswoche von maximal 48 Stunden sowie freiwillige, bezahlte Überstunden (max. 12 Std.) 3. ein zum Leben ausreichendes Gehalt? 1. nicht erwähnt; 2. Arbeitswoche ist maximal 48 Stunden und Überstunden beträgt 12 Stunden, aber es ist unklar, ob es sich um eine freiwillige Überstunden handelt; 3. Nein, Erwähnung der Minimum und Industrie Lohn, nicht existenzsichernden Lohn (siehe Link). Quelle
3. Schließt der Verhaltenskodex das Recht ein, dass Arbeitnehmer eine Gewerkschaft gründen oder einer beitreten können und somit gemeinsame Tarifverhandlungen durchführen können? Sollten diese Rechte gesetzlich eingeschränkt sein, schließt der Verhaltenskodex das Recht ein, andere Wege zu einer unabhängigen und freien Vereinigung sowie Tarifverhandlungen zu fördern? Vereinigungsfreiheit wird erwähnt, aber nichts gefunden über Situationen, in dem dieses Recht gesetzlich beschränkt ist (siehe Link). Quelle
4. Findet dieser Verhaltenskodex für Zulieferer auch Anwendung gegenüber Fabriken / Betrieben in der Lederproduktion und Tierhaltung? Pumas Code of Conduct gilt auch für "Tier 3" Lieferanten umfasst z. B. Gerben Leder (siehe Link, p.44&45). Quelle
5. Hat der Markenhersteller eine Liste der direkten Zulieferer veröffentlicht die gemeinschaftlich mehr als 90% des Einkaufsvolumens beitragen? PUMA macht seine Zuliefererliste öffentlich verfügbar und transparent. Quelle
6. Ist der Markenhersteller Mitglied einer Multi-Stakeholder-Initiative (MSI), die sich für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Produktion einsetzt? Oder erwirbt der Markenhersteller einen signifikanten Anteil seiner Lieferungen von sozial zertifizierten Fabriken? PUMA ist seit 2004 Mitglied der Fair Labor Association (FLA) (siehe Link, s. 44). Quelle
7. Sind unabhängige NGO's und/oder Gewerkschaften in der jeweiligen Multi-Stakeholder-Initiative (MSI) und/oder dem Zertifizierer entscheidungsberechtigt vertreten? FLA ist als eine "Multi-Stakeholder-Initiative" anerkannt. Quelle
8. Veröffentlicht der Markenhersteller die jährlichen Ergebnisse zu den getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Zuliefer- / Produktionskette? Im Jahr 2013 durchgeführt PUMA insgesamt 411 Prüfungen in 28 Ländern - einschließlich aus- und Follow-Up-Audits. Die Audits umfasste 365 Fabriken, welche 349 Tier 1 Zulieferer, 15 Tier 2 und 1 Tier 3 Lieferanten stammen. PUMA hat veröffentlicht detaillierte Ergebnisse ihrer Prüfungen (siehe link s. 44-48). Quelle
9. Entsprechen mindestens 30% des Produktionsvolumens durch die Zulieferer den CoC-Standards des Markenherstellers? Oder gelten mindestens 80% des Produktionsvolumens durch die Zulieferer als auditiert? Wurden die Werte zur Einhaltung und / oder Auditierung von einem unabhängigen dritten Akteur (bspw. Zertifizierer oder MSI) verifiziert? Alle von PUMAs Markenartikeln, einschließlich Lizenznehmern, sind von FLA akkreditiert. Quelle