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Wie nachhaltig ist Puma?

Puma & Nachhaltig


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Bedingt Empfehlenswert Ergebnisbericht: 13 von 36

Nachhaltigkeit - Zusammenfassung

PUMA erhält eine C-Label Bewertung. Sportkleidung und Schuhe von PUMA stufen wir demnach als bedingt empfehlenswert ein. Eine weitere Verbesserung der absoluten Klimabilanz könnte die Bewertung jedoch noch verbessern. Die Berichterstattung zum Rohstoffgebrauch sollte zudem präziser werden. PUMA hat das Detox Commitment unterzeichnet und wird von Greenpeace als Marke 'im Wandel' eingestuft. Der Großteil des verarbeiteten Leders wurde zudem von der Leather Working Group in der 'Gold' oder 'Silber'-Stufe zertifiziert. Als Mitglied der Fair Labor Association engagiert sich PUMA aktiv zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben und berichtet transparent über die Ergebnisse. Die Berichte zu den Resultaten der getroffenen Maßnahmen verdeutlichen, dass neben Erfolgen auch noch vieles verbesserungswürdig bleibt. Eine Liste der Zulieferer wird veröffentlicht.

Inhaber der Marke: Kering SA
Firmensitz: Paris, France
Sektor: Sport & Outdoormode/ -schuhe
Kategorien : Male, Female, Kids, Baby
Free Tags: Kering, Bags, Caps, Shirts, Pullover, Jackets, Shoes, Boots

Neuigkeiten, Meinungen zu Puma & Nachhaltigkeit

Puma Ergebnisbericht zur Nachhaltigkeit

Zuletzt aktualisiert: 13 January 2017 durch Daniel W.
Zuletzt überprüft 13 January 2017 durch Mario

Fragen zum Klimawandel / CO2 Emissionen

2 von 6
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1. Reduziert, minimiert und/oder kompensiert der Markenhersteller die betriebseigenen Treibhausgasemissionen? PUMA setzt mehrere Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen, wie z. B. die Nutzung erneuerbarer Energien oder die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen (siehe Link, Seite 40-51). Quelle
2. Veröffentlicht der Markenhersteller eine absolute Klimabilanz zum eigenen Betrieb? Wurde die Klimabilanz in den letzten fünf Jahren um mindestens 10% reduziert oder kompensiert? PUMA meldet einen eigenen Operationen Klimabilanz von 42.887 Tonnen CO2 im Jahr 2015 (Scope 1 & 2), was einer Reduzierung von 8 % im Vergleich zu 2012 entspricht (siehe Link, Seite 49). Quelle
3. Stammen mindestens 50% des kompletten Elektrizitätsverbrauchs des Markenherstellers aus erneuerbaren Quellen? PUMA berichtet für das Jahr 2015, 14 % aus erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch (Steigerung um 4 % im Vergleich zu 2011) benutzt zu haben. Aber Quellen, Typen und Zusätzlichkeit des Angebots sind nicht deutlich genug angegeben. Einige Maße Erneuerbare Energieerzeugung erfolgt vor Ort jedoch (siehe Link, Seite 46). Quelle
4. Stammen 100% des kompletten Elektrizitätsverbrauchs des Markenherstellers aus erneuerbaren Quellen? Siehe Kommentar zu Klimafrage 3. Quelle
5. Hat sich der Markenhersteller das Ziel gesetzt, um die absolute Klimabilanz der eigenen Betriebsbereiche innerhalb von fünf Jahren um wenigstens 20% zu verringern? PUMA hat das Ziel, ein "wissenschaftsbasiertes CO2-Reduktionsziel" bis zum Jahr 2016 zu entwickeln und bis zum Jahr 2020 umzusetzen. Der aktuelle Status ist jedoch unklar (siehe Link, Seite 52). Quelle
6. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um Treibhausgasemissionen innerhalb der Liefer- und Produktionskette zu reduzieren, minimieren und/oder kompensieren? PUMA setzt Maßnahmen zur Klima-Emissionen in der Produktionskette, die über eigene Aktivitäten ist. PUMA veröffentlicht auch, konkrete Ergebnisse – wie Treibhausgas-Emissionen von den Tier-1 Lieferanten. Sie lagen bei 79.902 Tonnen CO2 im Jahr 2014 (-14 % im Vergleich zu 2011) (siehe Link, Seite 49 & 60). Quelle

Fragen zum Umwelteinsatz

5 von 16
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1. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 5% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? PUMA erwähnt das Gesamtvolumen der umweltfreundlichen Fasern verwendet, wie z. B. Bio-Baumwolle (3 % im Jahr 2015). Es ist jedoch nicht klar, wie viel Prozent des jährlichen Gesamtvolumens dies entspricht (siehe Link, Seite 61). Quelle
2. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 10% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
3. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 25% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
4. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 50% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
5. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 75% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
6. Verarbeitet der Markenhersteller mindestens zu 90% umweltfreundliche Materialien für das gesamte Produktionsvolumen der Marke? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 1. Quelle
7. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um den Bezug von Leder von Rinderfarmen aus (kahlgeschlagenen) Amazonasgebieten zu vermeiden? PUMA kommuniziert nicht eindeutig, ob der Einsatz von Leder aus Rinderfarmen in abgeholzten Amazonas Gebieten vermieden wird. Quelle
8. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Gebrauch von Chrom und anderen umwelt- und gesundheitsschädlichen Substanzen beim Gerben von Leder zu vermeiden? PUMA teilt mit, dass 93 % aller Leder verwendet, im Jahr 2015 aus Gerbereien bewertete bezogen wurde gold / Silber mit Leather Working Group (LWG) (siehe Link, Seite 61). Quelle
9. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um alle umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien aus dem kompletten Produktlebenszyklus und Produktionsprozess für Kleidung und Schuhe zu eliminieren? PUMA hat das Detox Abkommen unterzeichnet. Damit verspricht die Firma, alle gefährlichen Chemikalien aus den gesamten Produkt-Lebenszyklus und aus allen Produktionsverfahren bis zum Jahr 2020 zu eliminieren. Laut Greenpeace ist PUMA diesbezgl. als "Evolutionsstufe" eingestuft. Quelle
10. Hat der Markenhersteller zumindest eine umweltschädliche Chemikaliengruppe wie Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) oder Azofarbstoffe aus der gesamten Produktion der Bekleidung entfernt? PUMA hat das Ziel, alle PFC bis Ende 2017 zu beseitigen. Für andere chemische Gruppen zeigt PUMA an, dass ein vollständiges Auslaufen noch nicht zu realisiert ist (siehe Link, Seite 57 und Link zur nächsten Frage, Seiten 22-24). Quelle
11. Hat der Markenhersteller zumindest drei umweltschädliche Chemikaliengruppen wie Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) oder Azofarbstoffe aus der gesamten Produktion der Bekleidung entfernt? Siehe Kommentar zu Umweltfrage 10. Quelle
12. Hat sich der Markenhersteller ein klares Ziel gesetzt, um alle PVC-Arten aus den Produkten zu eliminieren? Sind die Produkte der Marke mindestens zu 90% frei von PVC? PUMA hat in früheren Berichten (spätestens im Jahr 2014), dass PVC bereits komplett aus der Produktion seit 2004 verboten erklärt (siehe Link, Seite 43). Quelle
13. Setzt der Markenhersteller Maßnahmen um, um den Gebrauch von Lösungsmitteln während der Schuhproduktion zu reduzieren? Beträgt der Ausstoß von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) maximal 40 Gramm pro produziertem Paar Schuhe? PUMA berichtet über einen Plan, lösungsmittelbasierte Chemikalien in ihre Schuhproduktion zu reduzieren, und erreicht ein Niveau von durchschnittlich 24,1 Gramm der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) pro Paar Schuh im Jahr 2015 (siehe Link, Seite 57). Quelle
14. Verfolgt der Markenhersteller das klare Ziel, um den Umwelteinfluss für Versandverpackungen oder Tragetaschen zu verringern? Werden die entsprechenden Resultate dazu jährlich veröffentlicht? PUMA setzt Maßnahmen zur Minimierung der Umweltauswirkungen ihrer Verkaufsverpackungen wie FSC-zertifiziertem standard Schuhkarton, welche Konten für mehr als 70 % aller Schuhkartons im Jahr 2015 verkauft eingeführt zu haben. Aber seine gesamte Verpackung Materialien Bilanz zusammengefassten Ergebnisse nicht öffentlich gemacht werden (siehe Link, Seiten 49-51). Quelle
15. Verfolgt der Markenhersteller eine klare Zielstellung, um den betriebseigenen Müll zu reduzieren, rezyklieren oder wiederzuverwerten? Werden die jährlichen Ergebnisse dazu veröffentlicht? PUMA setzt Maßnahmen zur Minimierung die Umweltauswirkungen des erzeugten Abfalls und berichtet über die aggregierten Ergebnisse in Bezug auf seine insgesamt Abfallstoffe Fußabdruck, der auf 5.006.919 Tonnen im Jahr 2015 wurde (+ 16 % gegenüber 2014) (siehe Link, Seite 58). Quelle
16. Regt der Markenhersteller die Rückgabe oder Wiederverwendung von Kleidungsstücken an? Im Jahr 2012 hatte PUMA gestartet - in Zusammenarbeit mit I:CO - sein "Bring Me Back"-Programm, um Verbraucher zu ermutigen, gebrauchte PUMA Produkte zur Wiederverwendung und Recycling zurückzubringen. Der aktuelle Status ist jedoch unklar. Auch PUMA wird nicht (mehr) erwähnt auf der I:CO-Partner-Website. Quelle

Fragen zu den Arbeitsbedingungen / Fairer Handel

6 von 14
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1. Hat der Markenhersteller einen Verhaltenskodex für Zulieferer (Code of Conduct, CoC), in dem die folgenden Standards enthalten sind: keine Zwangs- oder Sklavenarbeit, keine Kinderarbeit, keine Diskriminierung jeglicher Art sowie ein sicherer und hygienischer Arbeitsplatz? Alle Standards sind in Pumas Code of Conduct (CoC) erwähnt. Quelle
2. Beinhaltet der Verhaltenskodex zumindest zwei der folgenden Arbeitsrechte: 1. ein formell registriertes Arbeitsverhältnis 2. eine Arbeitswoche von maximal 48 Stunden sowie freiwillige, bezahlte Überstunden (max. 12 Std.) 3. ein zum Leben ausreichendes Gehalt? 1. ja, erwähnt; 2. Nein, ist maximale Arbeitswoche von 60 Stunden mit Ausnahme der "außergewöhnliche Umstände"; Überstunden wird nicht angegeben; 3. ja, das Verpflichtung zur Zahlung der Löhne an die Arbeiter zu decken grundlegende sowie ein frei verfügbares Einkommen. Quelle
3. Schließt der Verhaltenskodex das Recht ein, dass Arbeitnehmer eine Gewerkschaft gründen oder einer beitreten können und somit gemeinsame Tarifverhandlungen durchführen können? Sollten diese Rechte gesetzlich eingeschränkt sein, schließt der Verhaltenskodex das Recht ein, andere Wege zu einer unabhängigen und freien Vereinigung sowie Tarifverhandlungen zu fördern? Vereinigungsfreiheit wird erwähnt, aber nichts gefunden über Situationen, in dem dieses Recht gesetzlich beschränkt ist. Quelle
4. Findet dieser Verhaltenskodex für Zulieferer auch Anwendung gegenüber Fabriken / Betrieben in der Lederproduktion und Tierhaltung? PUMA Code of Conduct gilt auch für "Tier 3" Lieferanten, die zum Beispiel auch Ledergerbereien umfassen (siehe Link, Seite 52). Quelle
5. Hat der Markenhersteller eine Liste der direkten Zulieferer veröffentlicht die gemeinschaftlich mehr als 90% des Einkaufsvolumens beitragen? PUMA hat eine Liste der Zulieferer veröffentlicht, die für nur etwa 80 % des sourcing von seiner Bekleidung, Schuhe und Zubehör Abteilung im Jahr 2015 steht. Diese Liste enthält jedoch nicht nur direkte Lieferanten (Tier 1), sondern auch Komponenten und Material-Lieferanten (Stufe 2 & 3). Diese Transparenz Dimension kann positiv bewertet werden. Quelle
6. Ist der Markenhersteller Mitglied einer Multi-Stakeholder-Initiative (MSI), die sich für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Produktion einsetzt? Oder erwirbt der Markenhersteller einen signifikanten Anteil seiner Lieferungen von sozial zertifizierten Fabriken? PUMA ist seit 2004 Mitglied der Fair Labor Association (FLA). Quelle
7. Sind unabhängige NGO's und/oder Gewerkschaften in der jeweiligen Multi-Stakeholder-Initiative (MSI) und/oder dem Zertifizierer entscheidungsberechtigt vertreten? Ein Multi-Stakeholder-Initiative (MSI), die dieses Kriterium erfüllt, ist die Fair Labor Association. Quelle
8. Setzt der Markenhersteller bei seinen Bekleidungsherstellern Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitspraktiken um? PUMA implementiert Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitspraktiken an seine Bekleidungshersteller und damit kooperiert mit Initiativen wie "Better Work". Aber konkrete Ergebnisse, z. B. erhöhte Löhne oder verringerte Arbeitszeiten sind nicht eindeutig ausgewiesen (siehe Link, Seiten 53-55). Quelle
9. Informiert der Markenhersteller jährlich über die Ergebnisse seiner Strategie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den Bekleidungsherstellern? Gelten mehr als 90% des Produktionsvolumens der Bekleidungshersteller als auditiert? Im Jahr 2015 wurde mehr als 95 % der PUMA aktive Lieferantenbasis (Stufe 1-3) geprüft. Allerdings berichtet PUMA nicht öffentlich klar genug Ergebnisse seiner implementierten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den Bekleidungsherstellern / zuliefernden Fabriken (siehe Link, Seiten 47-55). Quelle
10. Wurden zumindest 25% des Produktionsvolumens von Bekleidungsherstellern durch unabhängige Dritte wie der Fair Wair Foundation (FWF), GOTS oder SA8000 als konform bezüglich Arbeitsbedingungen anerkannt? PUMA meldet nicht klar, ob und wieviel Produktionsvolumen von unabhängigen Dritten als sozial konform anerkannt wird. Quelle
11. Wurden zumindest 50% des Produktionsvolumens von Bekleidungsherstellern durch unabhängige Dritte wie der Fair Wair Foundation (FWF), GOTS oder SA8000 als konform bezüglich Arbeitsbedingungen anerkannt? Siehe Kommentar zu Fairnessfrage 10. Quelle
12. Setzt der Markenhersteller bei seinen Bekleidungsherstellern Maßnahmen zur Zahlung eines zum Leben ausreichenden Gehalts um? Werden zumindest erste entsprechende Zahlungen bereits realisiert? PUMA Code of Conduct besagt, dass jeder Arbeitnehmer in der gesamten Lieferkette hat Anspruch auf eine Entlohnung, die Grundbedürfnisse sowie ein frei verfügbares Einkommen abdeckt. Aber es gibt keine klare Berichterstattung in wie weit dieses Ziel erreicht wird (siehe auch Link, die nächste Frage, Seiten 47-55). Quelle
13. Veröffentlicht der Markenhersteller die jährlichen Ergebnisse zu den getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der Weiterverarbeitung von Garn, Stoff oder Leder? Siehe Kommentar zu Fairnessfrage 9. Quelle
14. Wurden zumindest 50% der Weiterverarbeitung von Garn, Stoff und Leder durch unabhängige Dritte wie FLO-Cert, GOTS oder SA8000 als konform bezüglich Arbeitsbedingungen anerkannt? PUMA meldet nicht klar, ob und wie viel von seiner Garn-/Stoff-Lederherstellung durch unabhängige Dritte anerkannt ist als sozial konform. Quelle